Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.

 

Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.Infrastruktur

 

Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.

 

Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.

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18.12.2011

Prix Velo Infrastruktur 2012 - die Bewerbungsfrist läuft

Pro Velo Schweiz sucht Projekte, Massnahmen oder Planungsinstrumente mit Modellcharakter, welche das Velofahren für die Bevölkerung attraktiv machen. Im Rahmen des „Prix Velo Infrastruktur“ sammelt, bewertet und honoriert Pro Velo Schweiz wegweisende Velo-Infrastrukturen und macht diese einen breiten (Fach-) Publikum zugänglich, damit gut Beispiele auch „Schule machen“. Inhalt der Eingaben können attraktive und sichere Veloverbindungen oder besonders benutzerfreundliche öffentliche Abstellanlagen sein, durchdachte Signalisationen, innovative Mobilitätskonzepte und Planungsinstrumente, aber auch velofreundliche Tourismusangebote.

20.12.2011

Heute Vormittag hat die grosse Kammer mit 128 zu 55 Stimmen das vom Bundesrat angestrebte Velohelm-Obligatorium für Jugendliche bis 14 Jahren abgelehnt und setzt damit auf die Eigenverantwortung der Eltern.

Pro Velo Schweiz begrüsst den vernünftigen Entscheid des Nationalrates, die Frage, ob Jugendliche beim Velofahren einen Helm tragen sollen, den Eltern zu überlassen. Bereits heute tragen über 70% der Kinder und Jugendlichen einen Velohelm. Ein weiteres Argument, nämlich die Befürchtung, der sensiblen Gruppe der Heranwachsenden das Velofahren durch ein Velohelm-Obligatorium zu vergraulen, hatte den Verband der Alltagsvelofahrenden diese politische Diskussion führen lassen. Im Zuge der heutigen Entscheide zu Via sicura, dem Handlungsprogramm des Bundesrates für mehr Verkehrssicherheit, wurde auch ein Zusatzantrag für die Einführung der allgemeinen Helmpflicht für Velofahrende massiv abgelehnt. Es bleibt zu hoffen, dass auch der Ständerat beim Differenzbereinigungsverfahren auf die Meinung der grossen Kammer einschwenken wird.

 

Velo-News


21.01.2012
Seit Anfang 2012 ist die Vignettenpflicht für Velos aufgehoben. Mit der Vignette fällt auch der Versicherungsschutz weg, der bisher Schäden aus Velounfällen gegenüber Dritten deckte. Velofahrenden ohne Privathaftpflichtversicherung droht eine Deckungslücke.Das eidgenössische Parlament hat 2010 die ersatzlose Abschaffung der Velovignette beschlossen. Die entsprechende Gesetzesänderung tritt per Anfang 2012 in Kraft. Die 2011er Vignette ist noch bis 31. Mai 2012 gültig. Die neue Regelung gilt auch für E-Bikes mit Tretunterstützung bis 25 km/h, Motorhandwagen und Elektrorollstühle bis 10 km/h.
Weiterhin obligatorisch bleibt die Vignette jedoch für alle übrigen motorisierten Zweiräder, insbesondere Mofas und E-Bikes mit Tretunterstützung über 25 km/h.Künftig kommen die privaten Haftpflichtversicherungen für Schäden auf, die Velofahrende verursachen. Neu muss somit nicht mehr das Velo versichert sein, sondern die Person, die es benützt. Die Behörden gehen aber davon aus, dass rund zehn Prozent der Schweizer Bevölkerung über keine Privathaftpflichtversicherung verfügen.
Mit einer schweizweiten Informationskampagne macht das zuständige Bundesamt für Strassen (ASTRA) auf die mögliche Versicherungslücke aufmerksam. Personen, welche nicht versichert sind, müssen Fremdschäden aus der eigenen Tasche berappen. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen, empfiehlt das ASTRA, den individuellen Versicherungsschutz zu überprüfen.

26.01.2012

Neuer Radweg in Affeltrangen

Ohne Gegenstimme votierte die Gemeindeversammlung Affeltrangen, die Hauptstrasse zu sanieren und daneben einen neuen Radweg zu errichten. Die Kosten belaufen sich auf 1,4 Mio. Franken. Pro Velo Thurgau hat nun bereits mit der Gemeinde Kontakt aufgenommen, um das Bauvorhaben im Detail zu besprechen. Dies, weil Radwege innerorts besonders gefährlich sein können (siehe unser Rubrik Achtung Radweg!). Weitere Infos folgen.