Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.


Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.Infrastruktur


Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.


Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.


Nationale Velo-Initiative




Pro Velo will das Velo in die Verfassung bringen. Damit soll die Schweiz in Sachen Velo endlich auf Kurs gebracht werden.

Auf fast unerklärlicher Weise ist das Velo das einzige Massenverkehrsmittel, das in der Verfassung fehlt. Dieses Kuriosum steht der Veloförderung in vielerlei Hinsicht im Wege. So kann der Bund keine Koordinationsaufgaben übernehmen, keine Zielvorgaben machen und auf Kantone und Städte keinen Einfluss ausüben oder finanzielle Unterstützungen anbieten. Das Resultat ist ein Wildwuchs an Velofördermassnahmen mit sehr unterschiedlichen Ausprägungen. Nur so wären auch Gesetze möglich, um Kantone, Städte und Private in die Pflicht zu nehmen. Gerade für den autolastigen Thurgau wäre der Rückhalt aus Bundesbern enorm wichtig und die Gemeinden wären nicht auf Agglomerations-programme angewiesen, um Unterstützung für Veloinfrastruktur zu erhalten.


So könnten, gerade im ländlichen Thurgau, auch kleinere Gemeinden profitieren, die bislang die Kosten oft selber stemmen müssen. Der Verfassungsartikel für das Velo, der den Artikel 88 des Wanderwegnetzes ergänzen soll, ist Pro Velo schon lange ein Anliegen und äusserst wichtig, um die Grundlagen für den Veloverkehr in der Schweiz zu schaffen und zu verfestigen. Leider nahmen die Räte in Bundesbern dieses Anliegen noch nicht auf, weshalb wir nun die Öffentlichkeit mit der Initiative um Unterstützung bitten und ein klares Zeichen für mehr Velo nach Bern senden wollen.


Wandern und zu Fuss gehen sind heute schon in Artikel 88 der Bundesverfassung verankert. Die Velo-Initiative verlangt, in denselben Artikel das Velofahren aufzunehmen.


Eidgenössische Volksinitiative «Zur Förderung der Velo-, Fuss- und Wanderwege»


Die Bundesverfassung wird nach Annahme der Initiative folgendermassen lauten:

Art. 88 Fuss-, Wander- und Velowege

1 Der Bund legt Grundsätze über Fuss- und Wanderwegnetze und über Netze für den Alltags- und Freizeit-Veloverkehr fest.

2 Er fördert und koordiniert Massnahmen der Kantone und Dritter zur Anlage und Erhaltung attraktiver und sicherer Netze und zur Kommunikation über diese; dabei wahrt er die Zuständigkeiten der Kantone.

3 Er nimmt bei der Erfüllung seiner Aufgaben Rücksicht auf solche Netze. Muss er dazugehörende Wege aufheben, so ersetzt er sie.

08.11.2014

Delegiertenversammlung in Bern

Die Delegierten von Pro Velo haben soeben die Lancierung der nationalen Veloinitiative mit 55:0 Stimmen gutgeheissen. Wir freuen uns auf das Sammeln der Unterschriften! Im März geht's los!

01.01.2016

Velo-Initiative wird fast ein Jahr vor Ablauf der Frist eingereicht!

Die nationale Velo-Initiative kommt an. Bis zum 2. November, gingen bereits 115’000 der 100’000 benötigten Unterschriften ein. Im Thurgau sammeln wir vor allem am Seeradweg im Kreuzlinger Seeburgpark. Der Platz entpuppt sich als gute Wahl. Fast 2’000 Unterschriften konnten durch unsere unermüdlichen Helfern gesammelt werden. Die Unterschriften werden anfangs 2016 eingereicht. Also fast ein gutes Jahr vor der Frist vom September 2016.


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 1.3.2016

Die Velo-Initiative wurde eingereicht

Mit 105'000 gültigen Unterschriften wurde heute in Bern die Velo-Initiative eingereicht. Damit soll das Velo in der Verfassung verankert werden und der Artikel 88, der das Wanderwegnetz regelt, ergänzt werden. So müssen die Gemeinden und Kantonen nicht mehr alle Kosten selbst stemmen und das Velo erhält endlich die selben Grundlage, wie es alle anderen Verkehrsmittel (Auto, öV, Luft- und Raumfahrt) bereits kennen. Letztlich soll das Velofahren so attraktiver und sicherer werden. Endlich also eine Initiative für das VOLK (=Velofahren ohne lästige Kolonnen).


UPDATE -  25.01.2017

 Abschluss der Vernehmlassung zum direkten Gegenvorschlag

Der Bundesrat hat heute die Vernehmlassungsantworten zum direkten Gegenentwurf zur Velo-Initiative diskutiert. Die Landesregierung sieht sich durch die vielen positiven Stellungnahmen in ihrer Absicht bestätigt, das Velo zu fördern. Die Initiantinnen und Initianten fordern, dass in der Botschaft der Initiativtext nicht unnötig abgeschwächt wird.

Hier findet man die Medienmitteilung dazu.


8.12.2016 Vernehmlassung ist abgeschlossen

Zahlreiche Kantone, Parteien und Verbände haben ihre Meinung zur Velo-Initiative resp. zum Gegenvorschlag des Bundesrates abgegeben. Unter diesem Link können sämtliche Mitwirkungen gelesen werden (PDF, 216 Seiten). Das ASTRA ist nun daran, den vorgesehenen Verfassungsartikel zu formulieren; der Bundesrat wird am 1. Februar 2017 einen Beschluss dazu fassen.


17.08.2016 Bundesrätlicher Gegenvorschlag zur Velo-Initiative


Der Trägerverein begrüsst den Gegenvorschlag


An seiner heutigen Sitzung hat der Bundesrat den direkten Gegenvorschlag zur Velo-Initiative beraten und zur Vernehmlassung freigegeben. Er entspricht weitgehend den Vorschlägen der Initianten und anerkennt damit die Notwendigkeit des Anliegens. Die Initiative wurde am 1. März dieses Jahres eingereicht und sieht vor, dass der Bund das Velofahren fördert und Kantone und Gemeinden bei ihren Aktivitäten für eine bessere Velo-Infrastruktur und bei Fördermassnahmen unterstützen soll.

Die Schweiz hat einen grossen Nachholbedarf im Bereich Velo. Auch wenn in einigen Regionen und Städten der Nutzen des Velos erkannt worden ist, steckt die Veloförderung in der Schweiz im Vergleich zu anderen europäischen Ländern noch in den Kinderschuhen,


Hier finden Sie den Bundesratsbeschluss

Hier finden Sie den Bericht im 10vor10