Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig
sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad
in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende
Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.
Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur
erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich
mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.Infrastruktur
Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig
sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad
in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende
Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.
Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur
erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich
mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.
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Kreisel prägen immer mehr das Strassenbild. Obwohl viele sich vom Verkehrsaufkommen bei den Kreiseln etwas eingeschüchtert fühlen, ist der Kreisel eines der sichersten Strassenelemente, den es für Velofahrende gibt. Die Geschwindigkeiten sind recht gering und man muss nur immer auf eine Seite schauen. Trotzdem gibt es immer wieder Unfälle im Kreisel, welche sich aber oftmals verhindern liessen. Wie kommt man nun aber sicher und korrekt, also nach gesetzlicher Verkehrsregelung, durch den Kreisel? Wie Sie anhand dieses Video sehen können, gibt es ganz viele Varianten:
Wer es nicht besser weiss, fährt meistens so in den Kreisel wie es diese Velofahrern tun, also wie sonst auf der Strasse immer schön rechts bleiben. Sehen Sie selbst:
Weil es noch längst nicht jedem bekannt ist, wie man sicher durch den Kreisel kommt, führen wir sporadisch eine kleine Aktion durch. Als erstes wird der Velofahrer oder die Velofahrerin angehalten:
Mit Hilfe einer Schiefertafel erklären wir, wie es am besten funktioniert.
1. Blick zurück
2. Allenfalls Handzeichen geben
3. In die Mitte der Spur einspuren (deshalb hört der Radstreifen immer vor dem Kreisel auf!)
Damit stehen wir richtig und sind besser sichtbar.
4. Vortritt gewähren (Wer im Kreisel drin ist, fährt zuerst)
5. In die Mitte der Spur fahren
Damit können wir nicht überholt werden, es kann uns der Weg nicht abgeschnitten werden und es ist allen klar, wohin man fahren will.
6. Vor Verlassen des Kreisels Handzeichen nach rechts geben
Dies gilt allerdings natürlich dann, wenn man geradeaus oder nach links fährt. Will man nach rechts, gibt man vor dem Kreisel schon ein Handzeichen und bleibt einfach rechts.
Und so sieht dann das Ganze aus, wenn man es richtig macht:
Besonders Touristen und Ausländer wissen nicht Bescheid - kein Wunder, wer soll es ihnen dann auch erklären? Deshalb bieten wir die kleine Kreiselschulung natürlich auch auf Englisch an:
Übrigens, die Schweiz ist das einzige Land, welches diese Kreisverkehrsregelung kennt. Doch sie hat sich bewährt. Im letzten Jahr war eine EU-Kommission in der Schweiz und liess sich von der schweizerischen Regelung überzeugen, so dass (hoffentlich) bald der Kreisel in ganz Europa so befahren werden soll.
Bei der Theorie lassen wir es aber nicht bleiben, sondern machen auch gleich einen begleiteten Praxistest: