Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig
sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad
in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende
Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.
Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur
erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich
mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.Infrastruktur
Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig
sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad
in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende
Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.
Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur
erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich
mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.
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Überprüfung des Angebots im Kanton Thurgau
Die Kombination von Velo und öffentlichen Verkehrsmitteln ist eine äusserst attraktive Art, flexibel und kostengünstig unterwegs zu sein und verbindet die Vorteile beider Verkehrsträger. Der öV überwindet die längeren Strecken, das Velo übernimmt die sogenannte Feinverteilung. Diese Entwicklung findet in der ganzen Schweiz statt in Form von Veloverleihsystemen und Velostationen an den Bahnhöfen. Im Thurgau fehlen solche Einrichtungen aber weitgehend. Schade, denn im insgesamt velofreundlichen Thurgau hätten sie ein grosses Potenzial.
Etwas besser sieht es bei den Möglichkeiten des Selbstverlads in den öffentlichen Verkehrsmittel aus. Dank Thurbo und Frauenfeld-Wil-Bahn gibt es ein attraktives Teilangebot.
Die Frauenfeld-Wil-Bahn wird voraussichtlich 2013 neues Rollmaterial anschaffen und wir suchen gemeinsam nach Lösungen, welche ein müheloses Einsteigen erlauben und Befestigungsmöglichkeiten bieten, damit das Velo während der Fahrt nicht umkippen kann oder gar bei einer Notbremsung zum Wurfgeschoss wird. Zurzeit empfehlen wir, bei der Fahrt einen Gummiexpander dabei zu haben um das Velo anzubinden. Dies gilt auch für Fahrten mit dem Thurbo.
Übrigens kostet die Velomitnahme in Bus und Bahn. Die Tageskarte mit Halbtax oder GA kostet 12 Franken, ohne Halbtax oder GA 24 Franken. Für kürzere Strecken sollte eine Zonenkarte gelöst werden, mit Halbtax oder GA zum halben Preis, ohne Abonnement zum vollen Preis. Wer viel mit dem Velo im öV unterwegs ist, dem empfiehlt sich ein Velo GA. Dafür muss man mindestens ein Halbtax besitzen, dies weil das Velo GA persönlich und nicht übertragbar ist. Ein solches kostet 220 Franken.
Mit einem mitgebrachten Gummiexpander verhindern Sie sowohl das Umkippen des Velos wie auch die Gefahr, dass es bei einer Notbremsung zum Wurfgeschoss wird. Bild aufgenommen in einer Thurbo-Komposition. (Bild: Pro Velo Thurgau)
Natürlich gibt es bessere Lösungen als die oben beschriebene. In Dänemark zum Beispiel oder, weniger weit weg, im Wallis, wie diese beiden Illustrationen zeigen:
In der Kopenhagener S-Bahn wurden Klammern angebracht. In der Walliser S-Bahn (Unterwallis) findet man Einkerbungen in der (Bild: Todd Edelmann, Berlin) Trennwand und rechts davon Gurte. (Bild: Todd Edelmann, Berlin)
Im Zuge der Überprüfung des Selbstverlad-Angebots stellten wir fest, dass bei der Frauenfeld-Wil-Bahn Piktogramme fehlten, welche hinweisen wo sich das Multifunktionsabteil im Zug befindet. Als Sofortmassnahme schlugen wir der Frauenfeld-Wil-Bahn vor, solche anzubringen, damit ersichtlich wird, welche Türe man aufsuchen muss. Die Frauenfeld-Wil-Bahn ist auf unseren Vorschlag eingegangen und hat nun Velopiktos angebracht.