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Velofahren ist nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen sondern kann manchmal Frust und Ärger bereiten. Machen Sie nicht die Faust im Sack! Teilen Sie uns mit, was Ihnen Kummer bereitet, sei dies nun wegen einer gefährlichen Kreuzung, versperrten Radwege, schikanösen Automobilisten, fehlenden Abstellplätze oder was auch immer. Wir werden uns nach Möglichkeit darum kümmern, Verantwortliche kontaktieren und uns dafür einsetzen, dass Ihr Ärger wieder der Freude am Velofahren weichen kann.

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Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.

 

Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.Infrastruktur

 

Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.

 

Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.

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Sehen Sie beim Velofahren rot? Verwenden Sie unsere Kummerbox!

Velofahrerin U.I. aus Weinfelden schrieb uns im Juni 2011:
„Seit neuestem kann ich mein Velo vor dem Coop in Weinfelden nur beschränkt abstellen, weil im Abstellhäuschen eine PET-Sammelstelle steht. Die wenigen übrigen Plätze sind schnell besetzt. Kann Pro Velo da etwas tun? So sieht es aus:“
Wir haben darauf hin die Geschäftsleitung der Thurmarkt-Filiale kontaktiert und das Problem geschildert und kurz darauf folgende Antwort erhalten:
Sehr geehrte Damen und Herren

Es freut mich, Ihnen mitteilen zu können, dass die Problematik der versperrten Veloabstellplätze gelöst ist. In den angehängten Bildern ist ersichtlich, dass nun beim Haupteingang 3 gedeckte Veloständer zur Verfügung stehen.

Freundliche Grüsse
Coop
C.G.
Leiter Projektcontrolling/Support

Hier das Beweisbild, welches mitgeschickt wurde:
Schön, dass die Coop-Filialie so schnell reagiert hat und Frau I. nun ausreichend Platz für ihr Zweirad findet. Manchmal lassen sich Probleme sehr einfach beheben.
Velofahrer A.B aus Märwil schrieb uns im Januar 2012.:
Hallo Pro Velo Team

Am 26.01.12 findet an der Gemeindeversammlung ein Antrag über den  Aus- und Umbau der Hauptstrasse in Affeltrangen (Kosten =1`400`000 Franken) ca. 1.2km!!! statt.
Da bei jeder Liegenschaft eine Ein-Ausfahrt befindet, finde ich dieses Projekt bedenklich. Wir haben ja genügend Sorgen mit den Fussgängerstreifen und jetzt das noch mit dem Rad-Fussweg.
Sinnvoller wäre doch die Strasse breiter um die Sorgen zu lösen und oder FAHRSCHULE für Radfahrer,
oder nicht?
Ich möchte mich an der Versammlung gegen den Vorschlag einsetzten und hoffe so, um evtl. Tipps Argumente von Euch Profis.

Lieber Herr B.

Vielen Dank für Ihr Schreiben.
Radwege, besonders innerorts, sind eine zweischneidige Sache. Bei der Frage nach Sinn oder Unsinn bekommen wir jeweils zwei Antworten, je nach Perspektive. Es gilt dabei die objektive Sicherheit (also das, was wirklich ist) und die subjektive Sicherheit (also das, was empfunden wird) zu unterscheiden und dies jeweils aus Blickwinkel der Nutzergruppe zu betrachten.

Ein Radweg bietet wenig objektive Sicherheit (eben wegen den vielen Ein- und Ausfahrten) und wird vom geübten bzw. schnellen Velofahrer als lästig empfunden, weil er den Fahrtfluss unterbricht. Zudem erhöht er das Konfliktpotenzial zwischen Radfahrer und Fussgänger.

Andererseits bietet ein Radweg ein hohe subjektive Sicherheit. Deshalb wünschen sich eher ungeübte oder ängstliche Velofahrer einen solchen. Besonders im Umfeld von Schulen und Eltern ist der Wunsch nach Radwegen gross.

Aus Sicht der objektiven Sicherheit sind wir ganz klar gegen Radwege, besonders solche innerorts, welche in Gegenrichtung auf einer Seite der Strasse geführt werden.
Aus Sicht der subjektiven Sicherheit sind wir ganz klar für Radwege, den sie erhöhen das Sicherheitsgefühl und helfen entsprechend, das Velo als Verkehrsmittel zu fördern und mehr Leute zum Velofahren zu bewegen.

Um dieses Dilemma zu umgehen fordern wir 1) Radwege nur in getrennter Richtung, also jeweils auf beiden Seiten der Strasse zu führen; 2) auf Gebotstafel zu verzichten (blauer Radwegsignalisation), damit jeder Velofahrer selbst wählen kann, ob er den Radweg oder die Strasse benutzen möchte. Könnten wir an der Gemeindeversammlung abstimmen würden wir deshalb dafür votieren.

Wir werden das Ergebnis der Versammlung abwarten und bei positiver Entscheid beim Gemeinderat vorstellig werden und unsere Forderungen versuchen einzubringen.

Herzliche Grüsse, Pro Velo Thurgau