Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.


Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.Infrastruktur


Velofahrende haben weit mehr Bedürfnisse als nur sicher fahren zu können. Wichtig sind auch abschliessbare und gedeckte Abstellmöglichkeiten, der Velo-Selbstverlad in Bussen und Zügen, Pumpstationen, Aufladestationen für E-Bikes, sinnvolle und ausreichende Wegweiser... die Liste lässt sich beliebig verlängern.


Pro Velo Thurgau setzt sich dafür ein, dass Velofahrende eine angemessene Infrastruktur erhalten, welche Ihren Bedürfnissen entspricht. Pro Velo arbeitet partnerschaftlich mit Behörden und Private zusammen um die Infrastruktur im Thurgau zu verbessern.


Fachstelle Langsamverkehr




Was ist eine Fachstelle Langsamverkehr?


Viele Kantone und Städte der Schweiz haben eine Fachstelle für den Fuss- und Veloverkehr eingerichtet. Diese stellt sicher, dass das Velo bei der Planung von Infrastruktur - mit einem besonderen Augenmerk auf dessen Bedürfnisse - nicht vergessen geht. Eine Fachstelle koordiniert Massnahmen und bringt Fachwissen ein, über welches die Ämter üblicherweise nicht verfügen. Eine Fachstelle ist nicht immer nötig. In Holland ist so etwas unbekannt, weil das Velo sowieso ein Teil ihrer Mobilitätskultur ist.

September 2014


In der Zwischenzeit und unabhängig von den Diskussionen gründeten wir mit diversen Parteien und Verbänden die Interessensgemeinschaft Langsamverkehr (IGeL), eine Austauschplattform zur Förderung des Velo- und Fussverkehrs im Thurgau. Gleich am ersten Treffen befasste sich die Gruppe mit dem Thema Fachstelle Langsamverkehr. Um Einblick in deren Tätigkeit zu erhalten, luden wir Herrn Peter Stirnimann, Fachstellenleiter Langsamverkehr Kanton Graubünden, zu einem Referat ein, das sehr zu überzeugen wusste.

 April 2014 - Ein Teilsieg wurde erreicht


Im Grossen Rat wurde über das Langsamverkehrskonzept abgestimmt. Das Ergebnis ist mit 107:0 überwältigend. Was die Fachstelle anbelangte, empfahl der Regierungsrat das Abwarten des Konzeptes. Mit dem Entscheid können wir vorläufig leben und wollen die Zeit dazu nutzen, uns weiterhin dafür zu engagieren.


Download Antwort Regierungsrat zur Leistunsmotion


Download Artikel Weinfelder Nachrichten zum Entscheid im Grossen Rat

Februar 2014 - Beispiel: Neue Linienführung Kantonsstrase (NLK) Arbon

Während der Regierungsrat über die Fachstelle brütet kommt zu der langen Liste der Bausünden eine neue, prominente dazu: Die NLK in Arbon. Die Ausführungen machen uns Kopfweh, weshalb wir vom Velokater nach der NLK-Party sprechen.

Dokumentation mit Bildern der Schwachstellen NLK Arbon Veloverkehr (.pdf - Januar 2014)

Bericht über die Kritikpunkte von Pro Velo Thurgau in der Thurgauer Zeitung (.pdf) vom 5. Februar 2014

Im Anschluss darauf meldete sich auch ein weiterer Leser, der noch mehr Mängel benannte:

Leserbrief vom 7. Februar 2014 in der Thurgauer Zeitung (.jpg)

Dezember 2013  


Nach vielen Einzelgesprächen mit Politikern reicht Kantonsrat Didi Feuerle zusammen mit 39 Mitunterzeichnenden eine Leistungsmotion ein, welche die Schaffung einer Fachstelle Langsamverkehr fordert. Gleichzeitig fordern wir den Regierungsrat auf, zu handeln.


Download Leistungsmotion


Download Artikel in der Thurgauer Zeitung „Pro Velo Thurgau fordert Fachstelle Langsamverkehr“



Download Infobroschüre Velofachstelle der Velokonferenz Schweiz

Weshalb braucht es im Thurgau eine Fachstelle Langsamverkehr?


Im Detail beantworten wir diese Frage aufgrund zahlreicher Beispiele weiter unten. Kurz gefasst sind wir der Meinung, dass die Infrastruktur für das Velo im Thurgau im Allgemeinen mangelhaft und konzeptlos ausgeführt wird. Zu oft entstehen daraus gefährliche Situationen, die eine trügerisch falsche Sicherheit vorgaukeln. Unserer Ansicht nach kann es der Kanton Thurgau besser. Eine Fachstelle soll Sicherheits- und Qualitätsstandards in den Thurgauer Strassenbau einbringen, so dass man sich auf die Infrastruktur verlassen kann.


Nach der Abstimmung im Grossen Rat vom 23.4.2014 prüft das kantonale TBA eine Fachstelle im Rahmen des Langsamverkehrkonzeptes, welches im 2016 vorgelegt werden soll.

Mai 2013


Was für Frauenfeld mit den Radstreifenbreiten gilt, gilt auch für den restlichen Kanton. Bloss sind da noch viele weitere Schnitzer, die aber erst beim genaueren Hinsehen ersichtlich sind. Einige Beispiele dokumentieren wir auf unsere Homepage –> Achtung Radweg!


Von einer Journalistin der Thurgauer Zeitung daraufhin angesprochen, weshalb im Thurgau so viele Velounfälle passieren, begründen wir ihre Beobachtung auch damit, dass eben nicht sicher gebaut werde. Vielfach fehle anscheinend das Fachwissen, wie Radinfrastruktur korrekt aussehen müsse. Wir drehen daraufhin mit einem Fotografen eine Runde durch den Kanton und bringen unsere Argumente in die Zeitung.


Download Artikel in der Thurgauer Zeitung „ Radwege sind nicht immer sicher“

Dezember 2012: Die Kampagne beginnt in Frauenfeld


Irgendetwas stimmt nicht mit der Radinfrastruktur im Thurgau. Die Radstreifen scheinen schmal, die Kreuzungen gefährlich. Wir beginnen damit, die Radstreifenbreiten in Frauenfeld auszumessen und stellen erschrocken fest: Zwischen 57cm und 1,15cm ist alles anzutreffen, die Normbreite von 1,25m wird aber durchwegs unterschritten. Mit einem Gespräch beim Frauenfelder Tiefbauamt und einem Artikel im velojournal beginnt unsere Kampagne für eine Fachstelle Langsamverkehr.


Download velojournal Artikel Ausgabe 1/13: Diese Radstreifen können Ihre Gesundheit gefährden.

April 2013: Nichtregierungsparteien und Verbände spannen zusammen


Gemeinsam mit Pro Natura, VCS, BDP, GLP und GP laden wir zur Pressekonferenz ein und werben für ein Velokonzept im Kanton Thurgau. Hinter den Kulissen zeichnet sich bereits ab, dass eine Fachstelle dazu gehören müsse.



 Dezember 2016


Ende August stellte der Kanton allen Verbänden und Gemeindevertretern den Vernehmlassungsentwurf des Langsamverkehrskonzepts Thurgau vor. Nach diversen durchaus positiven Inputs, wird der Bericht überarbeitet und vom 3.10. - 25.11.2016 in die Vernehmlassung geschickt. Pro Velo Thurgau ist vom Konzept positiv überrascht, vor allem die Forderung nach einer Fachstelle Langsamverkehr.  Nach der Vernehmlassung geht es in den grossen Rat.


Bericht in der Thurgauer Zeitung vom 30.09.2016


Vernehmlassung der Pro Velo Thurgau zum Langsamverkehrskonzept







 UPDATE: März 2017


Bald kommt das Langsamverkehrskonzept in den Grossen Rat. Damit die Politiker eine gute Grundlage haben, haben wir ein Factsheet zusammentestellt.


Download Factsheet


Download velojournal Bericht „Das Velo ist eine Goldgrube“